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Die Studie bestätigt: Dreispuriger Ausbau der A9 ist alternativslos.

Aktualisiert: 16. Nov. 2023

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat eine umfassende Neubewertung aller Verkehrsprojekte in Österreich angeordnet, was zur vorläufigen Aussetzung des A9-Ausbaus führte. Im Zuge der regelmäßigen Verkehrsüberlastung zwischen der Anschlussstelle Wildon und Knoten Graz West war dies eine folgenschwere Entscheidung für unsere Region. Neben den logistischen Schwierigkeiten, welche sich durch die Ansiedelung von Unternehmen ergeben haben, verschlechtert sich dadurch weiterhin die Verkehrssicherheit für die Menschen. Die überlastete A9 führt nämlich zur Verlagerung des Verkehrs auf die parallel verlaufenden Landes- und Gemeindestraßen. Nur durch den A9-Ausbau schaffen wir den Durchgangsverkehr zurück auf die Autobahn, wodurch die Landes- und Gemeindestraßen entlastet werden und den Menschen neben erhöhter Lebensqualität auch mehr Sicherheit gewährleistet werden kann.


Die Steiermark erlebt ein beeindruckendes Wachstum, was eine entsprechende Infrastrukturentwicklung erfordert. Dieser Wachstum ist vor allem den Wirtschaftstreibenden zu verdanken, die aufgrund der angeblich baldigen Fertigstellung des A9-Ausbaus große Investitionen getätigt haben. Vom Ausbau würden also wirklich alle profitieren! Aus diesem Grund wurde vom Land Steiermark eine Studie in Auftrag gegeben, welche von der Universität Graz und dem Verkehrsplaner Trafility durchgeführt wurde. Die Studie belegte ganz klar, dass der Ausbau der A9 aus verkehrswissenschaftlicher Sicht alternativlos ist.



Dieses Bauvorhaben widerspricht keineswegs dem Umweltschutz. Im Gegenteil, denn durch einen Güterterminal soll der Warenverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Um aber die Container von der Straße auf die Schiene zu bringen, muss die Anbindung dorthin verbessert werden. Die Studie hebt auch hervor, dass der Ausbau der A9 eine Schutzmaßnahme ist und die Lebensqualität der Anwohner und benachbarter Ortschaften erhöhen würde.


Die Schlussfolgerung der Studie betont die Bedeutung eines dritten Fahrstreifens, um dem wiederkehrenden Verkehrsstillstand auf der A9 zwischen Wildon und Graz-West entgegenzuwirken. Die A9 ist eine Lebensader, welche seit einem Jahrzehnt immer öfter verstopft ist. Unfälle häufen sich, da es an Sicherheit mangelt. Im jetzigen Zustand gibt es auf der A9 de facto nur einen Fahrstreifen für den Individualverkehr. Das geht so nicht. Anstatt das Auto zu dämonisieren, muss zu einem Diskurs der Vernunft zurückgekehrt werden, hin zur Dekarbonisierung des Autos.





Der dreispurige Ausbau der A9 ist nicht der einzige Weg, um die Verkehrslage zu verbessern. Natürlich setzt man auch auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, um auch hier nachhaltig das Angebot für die Menschen zu verbessern. Gelingen soll dies beispielsweise durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn im Jahr 2025, der durchgehend 2-gleisigen Südbahn Werndorf-Spielfeld-Maribor bis ins Jahr 2032, dem Ausbau des Semmering-Basistunnels bis ins Jahr 2030 und dem kontinuierlichen Ausbau des Regionalbusverkehrs sowie dem Stadtverkehr.

Unterstütze auch du den notwendigen Ausbau durch deine Unterzeichnung unter folgendem Link: https://www.stvp.at/lp/ausbau-a9/

Hier könnt Ihr die Studie in Kurz- und Langfassung selbst nachlesen:

A9-Alternativprüfung
.pdf
PDF herunterladen • 6.09MB

A9-Alternativprüfung Kurzfassung
.pdf
PDF herunterladen • 855KB

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