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Regionalmanagement Südweststeiermark - Seit einem halben Jahr leite ich den Vorsitz unserer Region!

Aktualisiert: Aug 17

Die regionale Zusammenarbeit hat in der Steiermark bereits eine lange Tradition und wurde in den letzten Jahren weiter professionalisiert: Zur Umsetzung von Entwicklungsaufgaben stehen in allen Regionen der Steiermark professionelle Strukturen in Form von eigenen Gesellschaften zur Verfügung - die Regionalmanagements. Seit einem halben Jahr leite ich den Vorsitz des Regionalmanagements Südweststeiermark.


Als Abgeordneter zum Nationalrat für den Wahlkreis Südweststeiermark darf ich seit einem halben Jahr das Amt des Vorsitzenden der Region Südweststeiermark ausüben und wichtige Aufgaben für die künftige Entwicklung der Region übernehmen. Unsere Region Südweststeiermark setzt sich aus den politischen Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg zusammen, zählt ca. 145.000 Einwohner und kann als eine der wenigen Regionen in der Steiermark auf einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs verweisen. Ein Umstand, der viele Chancen, aber auch Herausforderungen bietet. Dazu braucht es eine vorrauschauende Planung, die neben der strategischen Entwicklung sowie der Koordination sämtlicher Maßnahmen zu den Aufgaben des Regionalmanagements zählen.

Chancen nutzen – die Region stärken

Die Region Südweststeiermark liegt an der hochrangingen Infrastrukturachse Graz – Leibnitz – Maribor – Zagreb und erhält durch den Ausbau der Koralmbahn mit dem Bahnhof „Weststeiermark“ einen hochrangingen Infrastrukturknoten in Groß St. Florian. Diese baltisch-adriatische Bahnverkehrsachse durch die Region gilt als Jahrhundertchance hinsichtlich der Wirtschafts- und Wohnstandortentwicklung. Eine gute und stets moderne Infrastruktur ist für unseren Wirtschafts- und Lebensraum von enormer Bedeutung, besonders die Coronakrise machte dies wieder deutlich. Deshalb ist neben dem Ausbau der Infrastruktur im Bereich der Schiene und der Straße die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur ein wichtiger Schwerpunkt der regionalen Entwicklung. Ein echter Glasfaseranschluss in der Fläche ist die zukünftige Basis für eine prosperierende Region im 21. Jahrhundert. Folgerichtig muss der von der Region geplante Glaserfaserausbau in unserer Region auch im Sinne einer wirtschaftlichen Belebung zügig umgesetzt werden.

Mikro-ÖV – regionale und klimaschonende Mobilität

In den kommenden Jahren wird das 1-2-3-Ticket österreichweit umgesetzt. Um dieses Ticket auch in der Region flächendeckend nützen zu können, braucht es im ländlichen Raum den optimalen Anschluss an das öffentliche Verkehrssystem. Vorausschauend und auch im Sinne des Klimaschutzes haben wir mit 1. Juli „regioMobil“, ein neues Mikro-ÖV System in unserer Region ins Leben gerufen, mit dem wir die Gemeinden interaktiv mit einem Ruftaxisystem verbinden. Mit diesem neuen System setzten wir mit der GKB und anderen Partnern in der Südweststeiermark einen großen Schritt zu einem einheitlichen Verkehrsraum.

Vor dem Eingang des Regionalmanagements Südweststeiermark im Grottenhof 1 in Leibnitz.

Neue Akzente für die Region

Als Vorsitzender für die Region möchte ich neben dem Ausbau der Infrastruktur und des öffentlichen Verkehrs unsere Potenziale im Bildungsbereich und auch im Tourismus noch stärker in den Fokus rücken. Für die Zukunft unserer jungen Menschen liegt mir die Weiterentwicklung der regionalen Bildungsstandorte sehr am Herzen. Mit Projekten wie „Bildung in der Region“ können wir im Zusammenspiel mit den lokalen Unternehmen neue Möglichkeiten im Bildungsbereich in der Südweststeiermark etablieren. Daneben möchte ich in meinem Amt neue Synergien für die Region schaffen. So konnten wir vor wenigen Tagen mit dem Projekt „Archaeo-Region Südweststeiermark“ das geschichtliche Erbe der Region ins Rampenlicht rücken. Mit „Archeo-Region“ führen wir die vielen Einzelinitiativen im Bereich der Archäologie und der Kultur zusammen und schaffen eine gemeinsame Plattform für Bewohner sowie für Touristen.

Für eine prosperierende Südweststeiermark

Für die kommenden Jahre möchte ich gemeinsam mit den lokalen Verantwortungsträger*innen in beiden Bezirken Schritte setzen, die den Menschen in unserer Region zugutekommen. Denn so wird unsere wunderschöne Heimat auch in Zukunft ein geschätzter und beliebter Arbeits- und Wirtschafts-, Wohn- und natürlich auch Urlaubsstandort sein!

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Joachim

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